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Patricia Jaqueline


Vita von Patricia Jaqueline

2004 in Österreich geboren, debütiert Patricia Jaqueline bereits mit 9 Jahren in einer Einzelausstellung im Museum of Young Art in Wien als jüngste Künstlerin und gilt bald als Ausnahmetalent. Durch Privatlehrer und Kunstkurse lernt und studiert sie verschiedenste Techniken und setzt sie gekonnt um. Neben dem Kunst- und Kinderbuch „Kosmo, der kleine Komet“ bringt sie auch noch Orakel-, Kunst- und Motivationskarten „Glotz In die Zukunft“ in limitierter Auflage heraus, besucht in Wien das Realgymnasium, tritt der Hochbegabtenvereinigung „Mensa“ bei und immatrikuliert mit 13 Jahren an der Uni Wien - Fakultät für Mathematik.

Pinnwand von Patricia Jaqueline

29.03.2021

REZENSION über Kosmo, der kleine Komet: Die Welt ist nicht gut: Kosmo entdeckt, dass die Welt nicht nur gut ist. Und es ist tatsächlich so, dass die heile Welt wohl heutzutage viel früher zusammenbricht; als noch vor einigen Jahrzehnten: Ja, es ist sogar so, dass immer mehr wohl vom Anfang an keinen Rückhalt und liebe in ihrem Leben haben. Opfer werden Täter: Sehr klar wird herausgearbeitet, dass der planetenzerstörende Komet in Wirklichkeit selbst ein Opfer war bevor er aus Angst und Kränkung zum gefürchteten Monster wurde. Das ist das Problem unserer Zeit: Die Kette an Verletzungen, die sich immer weiter fortpflanzt. Auf die Suche begeben: Ein großes Menschheitsthema: Die Suche nach einem Warum, nach einer Veränderung, nach Heilung. Die Hoffnung nach Heilung ist das, was uns alle in Bewegung setzt und was die Teufelskreise des Opferseins durchbricht. Mit dabei ist auch die Suche für andere, um den geliebten Gegenüber zu helfen, wenn er/sie es nicht mehr schafft sich selbst auf die große, lange und v.a. ungewisse Reise zu begeben. Helfer: Auf unserer Suche treten uns Helfer in den Weg, die uns das Leben auf der Astrobahn erleichtern. Wie eben Foggy, der uns auffängt und Verletzungen verhindert. Oder auch ermutigende Vorbilder, wie der Wasserplanet, der durch sein Leid so wurde und nun zufrieden scheint, weil er nicht mehr ein Wüstenplanet ist. Gefahren: Schwarze Löcher die uns vom Weg abbringen oder gar vernichten können, oder auch das weite Universum, in dem wir uns verlieren können und im Unterwegssein vergessen, warum wir eigentlich unterwegs sind. Und dann das große Thema Schuld und Versöhnung und Wiedergutmachung die der planetenzerstörende Komet durch Kosmos Hilfe erlebt. Kosmo selbst erlebt dadurch auch Versöhnung mit seiner Herkunft und hilft dadurch auch Starshine wieder neuen Mut zu finden. Die Dummheit der Menschen, die ihren eigenen Planeten zerstören. Sie werden erst durch die herbeigeführte Beinahe-Katastrophe (eine bewusst eingesetzte Schocktherapie) zur Vernunft gebracht. Das ist leider auch bei Patienten so. Wenn man mit ihnen nicht schimpft, glauben sie: es ist eh nicht so schlimm. Mehr als nur ein Happy End: Das finde ich super, dass die Geschichte nicht nur mit alle sind glücklich und aus -endet, sondern, dass hier konkrete Wege aufgezeigt werden um aus der Vergangenheit zu lernen und ähnlichen Fehlern in der Zukunft vorzubeugen, wie eben durch die Flugkonfliktlotsen oder durch die Weitergabe von Lebenserfahrung in der Galaxienschule. Insgesamt ein sehr schönes, auch witziges Buch, dass viele Probleme anreißt, die uns alle mehr oder weniger betreffen und die uns ermutigen der Hoffnung und der Liebe zu folgen. Dr. Georg Bittermann