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Britta Marx


Vita von Britta Marx

Hallo! Mein Name ist Britta Marx und ich zog mit meinem Mann vor vielen Jahren aus Wien aufs Land, um unsere Kinder im Grünen aufziehen zu können. Wir hatten neben unseren beiden Kindern, einer Dauerbaustelle an unserem alten Haus auch noch einen mittleren Klein- und Großtierzoo. Klar, dass einer von uns zuhause bleiben musste – das war ich! Daher begann ich nebenher zu schreiben: drei heitere Familienromane waren die Ausbeute. Nach meiner Scheidung stieg ich wieder ins Berufsleben ein und ordnete mein Leben neu. Die Kinder gingen allmählich aus dem Haus und der Zoo dezimierte sich altersbedingt sehr stark. Als ich dann später in Pension ging, kam unsere Lily-Boo – die Border Collie Hündin ins Haus und mit ihr die Inspiration, etwas Neues auszuprobieren: einen animalischen Landkrimi mit Ermittlern auf vier Pfoten.

Interview mit Britta Marx

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Das Leben, die Menschen und die Tiere . Am Besten hilft es mir, mich selbst und meine Problemchen nicht allzu ernst zu nehmen. Man muss das Leben immer mit etwas Humor betrachten. Funktioniert nicht immer, aber immer öfter. Das gebe ich dann gerne in meinen Büchern weiter.

Wird es ein weiteres Buch geben?

Grundsätzlich denke ich, ja sicher. Es gibt so viele Ideen.

Welches Buch sollte deiner Meinung nach jede:r gelesen haben?

Ich glaube, es würde jedem guttun, ein wenig in der Weltliteratur Bescheid zu wissen. Es öffnet so viele Horizonte, lässt uns vieles verstehen und verbessert den Wortschatz.. Aber ansonsten kommt es darauf an, welchen Lesegeschmack man hat. Ich liebe Hugo Wiener, Friedrich Torberg, Ephraim Kishon, Hera Lind und natürlich unbedingt die Krimis von Agatha Christie. Außerdem bin ich eingeschworener Harry Potter Fan. Aber unbedingt lesen sollte man natürlich meine Bücher, keine Frage.

Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?

Die Menschen, die mir in meinem Leben wichtig sind, haben gelernt, mit meinen Macken zu leben - und mich damit zu lieben. Einfach bin ich sicher nicht. Bin so ein schwarz oder weiß, heiß oder kalt Typ. Keine Zwischentöne! Und außerdem bin ich sehr impulsiv und ziemlich verrückt, etwas stur, manchmal verpeilt, aber immer da, wenn man mich braucht, das wissen alle.

Was möchtest du deinen Leser:innen mit auf den Weg geben?

Man kann immer im Leben stolpern, fallen, fertig sein - aber nach einer kurzen Verschnaufpause soll man aufstehen und Vollgas weitermachen. Man kann hinken, aber trotzdem gehen. Das Leben ist nichts für Feiglinge.

Wie denkst du über Neid?

Ich kann mit Neid nichts anfangen, auch nicht mit Hass. Ich kann mich mit Menschen freuen und gönne jedem seinen Erfolg. Sollte jemand in meinen Augen unverdient Glück haben, weshalb sollte ich ihm das neiden? Mir tut dieses Gefühl nicht gut und es ändert nichts an der Situation. Genauso geht es mir mit dem "Hassen" - was soll der Unfug? Man mag eben diesen oder jenen nicht, aber Hass bläht eine Kleinigkeit zu einem Monster auf - wozu?

Wie denkst du über Hilfe und Unterstützung?

Das ist das Um und Auf in unserer Gesellschaft. Nur so kann es funktionieren. Viele haben das verlernt. Jeder denkt, er muss allein der Beste sein und alles besser machen, andere sollen schauen, wie sie selber zurecht kommen. Es kommt einem vor, als wären alle damit beschäftigt, sich gegenseitig zu übertrumpfen, anstatt zusammenzuarbeiten. Daran sollten wir arbeiten. Das würde uns allen gut tun.

Pinnwand von Britta Marx

Buchpräsentation

12.11.2024

https://www.facebook.com/reel/3799335690316491

Lesung im Minoritensaal Tulln am 15.12.2024 um 15 Uhr