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F. G. Stier


Vita von F. G. Stier

F.G. Stier kompiliert Realität. Seine Literatur ist kein bloßes Erzählen, sondern eine operative Störung im System der digitalen Glätte. Als Technischer Autor nutzt er die inimitable temptation der Worte als Bildmaschine, um die binäre Fassade unserer Existenz zu dekonstruieren. Seine Werke verknüpfen futuristische Kausalität, Quanten-Absurdität und die psychotheatralische Analyse menschlicher Identität. Stier schreibt aus dem Zentrum der „Silicon Saxony“-Technikwelt, wobei er physikalische Parameter – Frequenzen, Code, Schwingungen – als literarische Anker nutzt. Er erzeugt keine Utopien, sondern Ontologische Sabotage: Ein Angriff auf das statistische Rauschen, in dem wir uns als „Seele“ wähnen. Wer sich auf diesen Prozess einlässt, begegnet dem ungeschönten Defekt-Code seiner eigenen Wahrnehmung. Stier konstruiert keine Geschichten; er legt die Risse in unserer Identität frei. Ein radikaler Bruch mit der Konvention.

Interview mit F. G. Stier

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Meine Inspiration entspringt nicht der Literatur, sondern der Beobachtung der „Zivilisations-Maschine“. Ich werde getrieben von der Diskrepanz zwischen der kalten Perfektion eines Compilers und der unkontrollierten, fehleranfälligen Biologie des Menschen. Mein Antrieb ist die Quanten-Absurdität: das Wissen, dass hinter der Fassade aus Bits und Atomen keine feste Identität liegt, sondern nur schwingende Frequenzen und Zufall.

Wird es ein weiteres Buch geben?

ja

Welches Buch sollte deiner Meinung nach jede:r gelesen haben?

"Ubik" von Philip K. Dick

Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?

strebsam, schlau

Was möchtest du deinen Leser:innen mit auf den Weg geben?

Liebe und Leidenschaft- auch viel Fantasie für Bücher, weil man dort selbst die Filme (im Kopf) macht.