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Jutta Paesold


Vita von Jutta Paesold

Jutta Paesold, verheiratet und Mutter von drei Söhnen, wird 1954 in Wien geboren. Nach dem Medizinstudium und der Ausbildung zur praktischen Ärztin übersiedelt sie mit ihrer Familie nach Oberösterreich. Sie entscheidet sich für eine lange Familienpause und absolviert in dieser Zeit eine Ausbildung in Krisenintervention und Krankenhausseelsorge. 2008 folgt der berufliche Wiedereinstieg als Schulärztin, begleitet von einem Diplom-Lehrgang in psychosozialer und psychosomatischer Medizin. In der geschützten Atmosphäre des Schularztzimmers begegnet sie vielen jungen Menschen und ihren Problemen und Sorgen. Ihre Fragen und ihre ungeteilte Aufmerksamkeit helfen. Nach Ihrer Pensionierung widmet sie sich ihrem Herzensprojekt, dem schriftlichen Festhalten Ihrer Erlebnisse und Erfahrungen. Mit ihrem Buch will sie Menschen ansprechen, die Kinder und Jugendliche liebevoll betreuen, dabei aber auch an Grenzen stoßen. Die Geschichten sollen Mut machen und einen Perspektivenwechsel ermöglichen.

Interview mit Jutta Paesold

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Der Wunsch, dass meine Erfahrungen als Schulärztin nicht verloren gehen, sondern andere ermutigen, ist zu einem Herzensprojekt geworden. Die Freude, mit Worten kreativ zu sein und Gedanken schriftlich festzuhalten hat mich schon früh geprägt. Bücher sind für mich etwas Kostbares, denn sie bewahren wertvolles Wissen.

Wird es ein weiteres Buch geben?

Es gibt noch viele Geschichten zu erzählen, aus meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein konkretes Projekt habe ich jedoch noch nicht in Angriff genommen. Vielleicht entwickelt sich etwas aus den Reaktionen auf mein erstes Buch.

Welches Buch sollte deiner Meinung nach jede:r gelesen haben?

Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz Viktor E. Frankl: ... trotzdem Ja zum Leben sagen Die Bibel

Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?

Kann gut zuhören, sich in andere einfühlen und schwierige Sachverhalte mit einfachen Worten erklären.

Was möchtest du deinen Leser:innen mit auf den Weg geben?

Hört den Kindern und Jugendlichen bewusst zu, schenkt ihnen Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit. Das ist ein wesentlicher Schritt, wenn ihr ihnen helfen wollt.