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CHristian Lang

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Andrea Krakora


Vita von Andrea Krakora

Andrea Krakora, 1961 in LInz, in Oberösterreich geboren, lebt seit ihrer Studienzeit in Wien. Das Schreiben literarischer Texte war immer wichtig für sie. Durch ihre Tätigkeit als DAF-Lehrerin lernte sie Menschen aus verschiedensten Ländern kennen. Genau das war der Nährboden für viele Geschichten. Stefanie Pichler illustrierte die Geschichte „Zehra und der Wörterbaum“ ( nicht veröffentlicht). Mit ihr gemeinsam entstand 2020 das Kinderbuch „ Die wundersame Gasse“. Noch immer übt das Schreiben von Geschichten für Kinder einen Reiz aus. Gleichzeitig lockt auch eine weitere Herausgabe kleiner, feiner, poetischer Bücher. Das, was sie am Schreiben am meisten fasziniert ist immer die Frage, wohin wäre das Aufgeschriebene eigentlich gegangen, an welchen Ort hätte es sich verzogen, wenn es nicht aufgeschrieben worden wäre. Schreiben bleibt eine einzigartige Bereicherung in ihrem Leben.

Interview mit Andrea Krakora

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Es kommt mir vor, als ob Schreiben, das Aufschreiben von Ideen, oder das Skizzieren von Geschichten immer schon für mich dagewesen wäre. Bestimmte Bücher haben mich inspiriert, inspirieren mich weiter und auch immer wieder konkrete Begegnungen mit Menschen in meinem Alltag.

Wird es ein weiteres Buch geben?

Ja, ganz bestimmt. Vielleicht zusammen mit einer bildenden Künstlerin, die eine ganz andere Herkunftsgeschiche hat als ich. Wir beide haben den gleichen Lebensmittelpunkt, nämlich Wien. Um unsere unterschiedlichen Annäherungen an diesen Ort soll es gehen. Und ja, auch der Stoff für weitere Kinderbücher sammelt sich bereits.

Welches Buch sollte deiner Meinung nach jede:r gelesen haben?

Nicht ein Buch, viele, viele unterschiedliche Bücher. Ein Buch, das ich aber aussuchen würde, wenn ich die Qual der Wahl hätte und nur auf ein Buch Zugriff hätte, wäre : Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke, von Rainer M. Rilke

Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?

Bestimmt als jemand, die sehr viele Ideen hat, manchmal sogar zu viele. Die auch dafür bekannt ist, einiges von diesen Ideen oder Projekten umsetzen zu wollen.

Was möchtest du deinen Leser:innen mit auf den Weg geben?

Den Glauben an die eigenen Stärken und Fähigkeiten nie zu verlieren. Auf Menschen hören, denen man sich verbunden fühlt. Mit ihnen eine Welt teilen, in der man bei sich sein kann, sich nicht verstellen muss.

Gibt es etwas, was beim Schreiben immer rätselhaft bleibt, nie gelöst werden kann?

Die eigene, sehr persönliche Freigabe für einen Text. Der Moment, wo etwas zu fließen beginnt. War es ein erster Satz, ein neues Wort, das nun am Anfang steht? Waren es kürzere, längere Sätze, die einem plötzlich klar machen, dass einen diese Sprache weitertragen wird, dass man als Schreibende dem Text ab nun vertrauen kann.