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Luca Rosner


Vita von Luca Rosner

Luca ist die Stimme und Vision hinter Tidekind. Als queerer Geschichtenerzähler, mit nicht sofort erkennbaren chronischen Erkrankungen, und Aktivist mit einem veganen Herz für den Ozean, glaubt er an die Kraft von Kunst und Worten, um Herzen zu bewegen und Bewegungen anzustoßen. Durch seine digitalen Kunstwerke und Arbeit als Tattoo Artist und Voice Actor, möchte er queere, insbesondere nicht-binäre, Repräsentation fördern, denn das Sehen und der Kontakt zu anderen nicht-binären Menschen hat ihm Mut gegeben, er selbst zu sein und als er selbst zu leben. Dieses Buch vereint Fragmente von Gefühlen, die er während seiner Transition hatte und hat – Worte und Illustrationen, die aus Erfahrungen und den gelebten Geschichten von jemandem entstanden sind, dem gesagt wurde, er sei „zu viel“ oder „nicht genug“. Inspiriert von Identität und gemeinsamer Verletzlichkeit, ist jede Ebene ein Zeugnis von Resilienz, Transformation und gewählter Familie.

Interview mit Luca Rosner

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Empathie. Zu sehen, zu fühlen und zunehmend zu wissen, wie und welche Systeme die Welt, die wir kennen und in der wir überleben, formen, halten und unterdrücken, erzeugt Sehnsucht in mir. Echte Verbundenheit in Zeiten der Trennung, Repräsentation wo unsichtbar gemacht wurde und wird, Authentizität und Individualität.

Wird es ein weiteres Buch geben?

Das halte ich für sehr wahrscheinlich.

Welches Buch sollte deiner Meinung nach jede:r gelesen haben?

Demos im Golfstrom

Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?

Zwei wesentliche Ereignisse haben ihn aufgefangen, zwei Begegnungen, die ihm gezeigt haben, dass er jemand ist: mit Persönlichkeit und Charakter. Die eine Begegnung, war eine unechte Karettschildkröte. Die zweite eine nichtbinäre Cartoonfigur. Er ist chaotisch und verträumt, weshalb er oft mit dem Offensichtlichen struggelt. Dafür sieht er in den kleinen Dingen die großen Wunder des Lebens und findet deshalb immer irgendwas Positives.

Was möchtest du deinen Leser:innen mit auf den Weg geben?

Am Ende des Tages rasen wir auf einem gigantischen Stück Dreck durchs All. Den Rest hat sich irgendwann mal irgendwer ausgedacht.