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Patrick Huber


Vita von Patrick Huber

Patrick Huber ist seit den 1990er Jahren journalistisch tätig und zählt heute zu den profiliertesten Luftfahrtfotografen und Luftfahrtexperten Österreichs. Er ist Autor von mehr als 20 Sachbüchern zu zivilen und militärischen Themen, darunter "AUA Flug 901: Katastrophe vor Moskau", "Germanwings Flug 9525 - Absturz in den französischen Alpen, „Lufthansa Flug 540: Der erste Jumbo-Absturz", „Als der Tod vom Himmel stürzte – die Flugtagkatastrophe von Ramstein”, „Pan Am Flug 103: Die Tragödie von Lockerbie", „Airpower 22 – donnernder Himmel über Zeltweg”, „Das Geheimnis von Malev Flug 240 – mysteriöser Absturz vor Beirut” und "Montana Austria - Österreichs vergessener Langstrecken-Pionier". Seine Bücher über das Flugtagunglück von Ramstein, den Absturz der Pan Am über Lockerbie (beides 1988) und den ersten Crash einer Boeing 747 (Lufthansa, 1974, Nairobi) gelten in Fachkreisen als Standardwerke. Außerdem widmet er sich zeitgeschichtlichen Themen, vor allem der k.u.k. Monarchie.

Interview mit Patrick Huber

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Ich möchte Geschichten erzählen, den Dingen auf den Grund gehen und historische Ereignisse spannend für eine breite Öffentlichkeit aufbereiten. Die bewegte Lebensgeschichte von Otto Renger, die ich in meinem ersten Buch "Von Reichenberg bis Sydney" erzähle, ist dafür ein gutes Beispiel.

Wird es ein weiteres Buch geben?

Nun, aktuell habe ich ja bereits 24 Bücher veröffentlicht. 2 davon sind mittlerweile auch auf Englisch erhältlich, an der Übersetzung weiterer Titel in die englische Sprache arbeite ich je nach verfügbarer Freizeit. Weitere Projekte zu spannenden Themen sind in Arbeit. Heuer, also 2026, soll mindestens ein weiterer Titel erscheinen, an dem ich rund 15 Jahre gearbeitet habe.

Welches Buch sollte deiner Meinung nach jede:r gelesen haben?

Puh, eine gute Frage, die man so glaube ich nicht beantworten kann. Das kommt ganz auf das persönliche Interesse an. Mein geschichtliches Interesse wurde beispielsweise durch die Werke des polnischen Historikers Janusz Piekałkiewicz ("Der Erste Weltkrieg" & "Der Zweite Weltkrieg") geweckt. Bei Luftfahrtthemen ist Rudolf Braunburg ein von mir hochgeschätzter Autor.

Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?

Als Perfektionist, dem das Endergebnis nie gut genug ist (lacht).

Was möchtest du deinen Leser:innen mit auf den Weg geben?

Sei immer neugierig, hör nie auf zu lesen und Dich weiterzubilden. Es gibt immer neue Dinge zu entdecken.

Worauf bist Du bei Deinen Büchern besonders stolz?

Dass ich fast ausschließlich positive Rückmeldungen von meinen Leserinnen und Lesern bekomme. Mehrere meiner Sachbücher sind in Fachkreisen als Standardwerke zu den jeweiligen Themen anerkannt. Das freut mich, denn es zeigt, dass die investierte Arbeit geschätzt wird - und natürlich macht es mich auch etwas stolz, keine Frage.

Du befasst Dich in Deinen Büchern häufig mit Flugzeugunglücken. Fliegst Du eigentlich selbst noch oder hast Du mittlerweile Flugangst?

Es ist richtig, dass etliche meiner Bücher von Tragödien handeln. Die gehören zur Fliegerei - wie zu allen anderen Lebensbereichen - leider dazu. Aber die Luftfahrt zählt dennoch zur sichersten Art des Reisens - unter anderem deshalb, weil die Branche aus JEDEM Unfall lernt und versucht, eine Wiederholung zu verhindern. Deshalb habe ich selbst auch keine Flugangst und fliege weiterhin sehr gerne. Fliegen ist einfach faszinierend.