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Michael W. K. Shannon


Vita von Michael W. K. Shannon

Mehr als drei Jahrzehnte in der Zeitschriften-Branche tätig, davon 25 Jahre in leitender redaktioneller Funktion, hat sich der Autor einem neuen Feld kreativen Schaffens zugewandt. Nach seinen Satirischen Texten „Von Toten, Sex und weiteren Erfahrungen“ und den Dramen „Am Ufer“ und „Vom Himmel auf Erden ein Stück“ war es mit „Ich werd‘ erst jung in späten Jahren“ ein sehr persönlicher Umgang mit der eigenen Lebensgeschichte: in Gedichten und tagebuchartigen Notizen aus der Jugendzeit und Jahrzehnte später entstandenen Geschichten, manche mit gleichfalls persönlichen Anknüpfungspunkten, andere Fiktion. Das nunmehr fünfte veröffentlichte Buch, „Gefeierte Abgründe“, zeigt erneut die satirische Ader des Autors im Umgang mit Themen wie Kommunikation und Sprache, mit Tod, Sex und womit sich Menschen sonst noch beschäftigen mögen – und am Ende mit der nicht satirischen Frage nach dem Ursprung des Universums.

Interview mit Michael W. K. Shannon

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Die Gedankenlosigkeit von Menschen, die Beliebigkeit ihres Handelns, die leider oft gegebene Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid anderer, das Verdrängen alltäglicher Absurditäten.

Wird es ein weiteres Buch geben?

Das publizierte Drama "Vom Himmel auf Erden ein Stück" beschäftigt sich speziell mit den zuvor beschriebenen Themen.

Welches Buch sollte deiner Meinung nach jede:r gelesen haben?

"Auferstehung" von Leo Tolstoi.

Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?

Meine Freunde und Bekannten haben in den letzten Jahren begonnen, mehr und mehr neue Seiten an mir zu entdecken, und sie akzeptieren diese.

Was möchtest du deinen Leser:innen mit auf den Weg geben?

Wacher und bewusster zu sein gegenüber den Problemen anderer und den Absurditäten des Alltags.

Was ist dein aktuelles Buch-Projekt?

"Gefeierte Abgründe", das am 23. 06, 2026 erschienen ist: Satirische Geschichten, die beschreiben, wie Kommunikation verbal und non-verbal verbindet, aber auch dem Gegenteil dient, die zeigen, wer aller vom Sterben lebt und warum man in Wien zuerst sterben muss. Texte, die erkennen lassen, warum Betrug die am stärksten wachsende Wirtschaftsbranche ist, warum 85-Jährige künftig 105-Jährige pflegen werden und was man in Paralleluniversen beachten sollte.