Mythos Seidenstraße
- Illustriertes Lexikon zu den alten Handelswegen Vorder- und Zentralasiens
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Beschreibung
In diesem Lexikon fließen altes Buchwissen zum Thema <Seidenstraße> und die Erkenntnisse der neueren Zeit durch Archäologie, durch die Entdeckung zahlreicher Stadtanlagen aus der Frühzeit zusammen, die bisher im Sand Mittel- und Zentralasiens verborgen lagen. Aber auch die Religionsgeschichte wurde durch die Funde in Sinkiang mit der Entdeckung unzähliger Darstellungen des Buddhismus bereichert. Es werden dabei auch die einzigen Bilder, die weltweit vom Manichäismus in Wand- gemälden und Seidenmalereien übrig geblieben sind, vorgestellt. Breiter Raum wurde auch der Entdeckungsgeschichte gewidmet und die großen Forscher gewürdigt, die unter Einsatz ihres Lebens die weithin unbekannten Gebiete erstmals betreten und beschrieben haben, darunter Sven Hedin, Sir Aurel Stein, die Russen Prschewalskij und Kozlow, die Deutschen Richthofen und Schlagintweit, der Ungar Vámb6ry, der Österreicher Stoliczka, um nur einige Beispiele anzuführen. Die beigegebenen Bilder sollen vor allem den Wüstencharakter in den Vorder- grund rücken, verläuft doch der Großteil der Karawanenstraßen in Wüsten- und Steppengebieten von einer Oase zur nächsten. Mit dem Ende des seit Jahrtausenden existierenden Karawanenhandels, wobei wesentlich Kamel, Esel und Pferd zum Einsatz kamen, sind die alten Routen nicht verschwunden, sie wurden nur zum Teil durch Eisenbahnen und Asphalt- straßen ersetzt und sollen weiter ausgebaut werden, wie das von China forcierte Projekt <Seidenstraße neu> zeigt. Das hiermit vorgelegte Lexikon MYTHOS SEIDENSTRASSE möge dazu beitragen, einen Einblick in die faszinierende Welt des Karawanenlebens vergangener Jahrhunderte zu geben. Es sind Texte und Bilder aus einer anderen Welt, die es heute in dieser Form nicht mehr gibt, einer Welt, die gleichsam zum Mythos geworden ist.